Die Vita eines Visionärs
Arthur Schoppenbeisser wurde um **1820** in Hannover-Kleefeld in eine Welt hineingeboren, die viel zu ernst für seinen Geschmack war. Während andere Philosophen ihrer Zeit über das "Ding an sich" grübelten, beschäftigte sich Arthur primär mit dem "Ding im Glas".
Als bedeutendster (und einziger) Philosoph des Kleefelder Philosophenviertels vertrat er die Ansicht, dass tiefe Gedanken nur dort gedeihen können, wo der Wein kühl und die Luft waldig ist. Er verbrachte Jahrzehnte damit, die Statik von Villen und die Tragfähigkeit von Schänken-Tischen zu untersuchen.
— Aus den 'Kleefelder Notizen', 1864
Personalien
Der Geist der Eilenriede
Arthur bezeichnete die Eilenriede als sein "grünes Wohnzimmer". Hier entwickelte er die Theorie des **"Wald-Schoppens"**: Die Erkenntnis, dass Sauerstoff in Kombination mit Rebensaft die einzige Heilung für den harten Hannoveraner Alltag darstellt.
Architektur der Abkehr
Die Villa Stille
Gebaut 1855 im Philosophenviertel. Besonderheit: Ein Keller, der größer ist als das Erdgeschoss, und Fenster, die nur zum Wald hin zeigen. Arthur wollte hier "die Welt draußen lassen, aber den Wein drinnen behalten".
Residenz Kleefeld
Ein prachtvoller Bau mit einer Bibliothek, die ausschließlich aus Kochbüchern und Weinführern bestand. Hier hielt er seine berühmten "Donnerstags-Dialoge", bei denen meist mehr getrunken als gesprochen wurde.
Das Orakel von Kleefeld
Stellen Sie sich eine existenzielle Frage und empfangen Sie Arthurs Antwort.